Seit rund 25 Jahren lebe ich mit meiner Familie in der Südoststeiermark. Zu uns Zweibeinern haben sich im Laufe der Zeit mehrere Hunde, Katzen, Schafe und Hühner gesellt.

 

Als ausgebildete Sozialwissenschaftlerin und Sozialarbeiterin begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Familien durch herausfordernde Lebens- und Entwicklungsphasen. Dadurch beschäftige ich mich schon sehr lange in Theorie und Praxis mit Themen, die für unser aller Leben von Bedeutung sind, wie Bindung und Beziehung, Erziehung und Sozialisation, Lernen und Entwicklung, Kommunikation und Verhalten.

 

Bedingt durch die Arbeit konzentrierte sich mein Interesse recht bald auf Verhaltensauffälligkeiten, Bindungsstörung und Trauma. Und damit auf eine ganzheitliche Herangehensweise, die den Blick auf die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche und zwischen Individuum und Umwelt richtet.

 

Das gewann auch für das Leben mit meinen Hunden mehr und mehr Bedeutung. Denn sie brachten aus ihren früheren Leben spezielle "Baustellen" mit. Die in der Hundeszene vor 20 Jahren vorherrschenden gewaltbereiten Methoden und die vereinfachenden Dominanzkonzepte halfen da nicht weiter. Die kynologische Forschung steckte auch noch in den Kinderschuhen. Also habe ich mir bald angewöhnt, alles, was ich über den Umgang mit Menschen lernte, auf seine Brauchbarkeit für das Leben und die Arbeit mit Hunden zu hinterfragen. Ein besonders spannendes "Verbindungsstück" zwischen der Arbeit mit Menschen und der Arbeit mit Hunden stellte für mich eine Zusatzausbildung in Neurodeeskalation dar.

 

zu meinen Hunden